Kammermusik. Presse

30aKölnische Rundschau:
„Vollendete Harmonie der Individuen
Die Zusammensetzung des Duos Kiol mit Violina Petrychenko am Klavier und mit Kirstin Niederstraßer am Baritonsaxofon ist allein schon ungewöhnlich. Zu einem Hochgenuss wurde „Meisterwerke der Romantik in einer neuen Klangwelt“ jedoch erst durch das vollendete Zusammenspiel, das die beiden beherrschen. Zwei sehr unterschiedliche Instrumentencharaktere fanden zu einer äußerst spannenden und individuellen Einheit zusammen.“ 

duo-adameWestfälische Nachrichten.

So romantisch die Umgebung, so romantisch war auch das Programm: Haus Welbergen bot am Sonntag wie immer einen stimmungsvollen Rahmen für einen musikalischen Hochgenuss zum Auftakt der diesjährigen Konzertsaison des Kulturringes der Stadt Ochtrup , dargeboten vom Duo Adamé.Der Name, ein Wortspiel aus dem Vornamen Amadé und dem französischen Âme (Seele), eine Hommage an das klangvolle Zusammenspiel von Klavier (Violina Petrychenko) und Klarinette (Vitalii Nekhoroshev). Ein farbiges Programm hatten die beiden internationalen Preisträger zusammengestellt: oft grübelnde deutsche Romantiker kontrastierend mit kecken französischen Neutönern. Charmant führte die Pianistin durch das Programm.Schön zeichnete das Duo die fließenden Linien im ersten Satz der Drei Romanzen op.94 von Robert Schumann nach, reizvoll der dritte Satz mit seinem verträumten Frage- und Antwortspiel, echt besinnliches Biedermeier.Von ganz anderer Intensität die Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur op.120 Nr.2 von Johannes Brahms . Hier konnte der Klarinettist vor allem die Kunst der zarten, singenden Töne und klanglichen Feinheiten vorführen, melodische Details herausarbeiten, die die Pianistin wundervoll ergänzte. Außerdem boten sich ihr viele Gelegenheiten zu dramatischen dynamischen Steigerungen und überraschenden Stimmungsumschwüngen, in die sich der Partner einlassen konnte. Das Zusammenspiel von Klarinette und Klavier har-monierte bis in die feinsten Nuancen von Klang und Motorik.Im zweiten Teil des Abends brillierte das Duo mit Werken französischer Komponisten. Die Tonsprache von Francis Poulenc ist eine unverwechselbare Mischung aus kecken Rhythmen und poetischen Klangfarben. Diese Balance zwischen ungebundener, oft kesser Spielweise, wechselnden Rhythmen, skurriler Ausgelassenheit und lyrisch Expressivem setzte das Duo mit viel Spielfreude um. von Erhard Hundorf. 17.01.2017

Neue Westfälische. 22.02.2017

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Siegburg, Extra-Blatt:

„Duo Kiol – ungewöhnlich elegante Verbindung
Preisgekrönte Musikerinnen harmonierten in Vollendung. Samtweiche Federn schienen auf einer Brise zu entschweben, als Violina Petrychenko zu Camille Saint-Saëns Sonate op. 168 in G-Dur dem Flügel die ersten Töne entzauberte. Warm und voluminös umfing Kristin Niederstraßer das zarte Gebilde schützend mit dem Baritonsaxophon.“

Zeitung „Die Rheinpfalz“
 „…Selbstverständlich überzeugten sie durch leidenschaftliches, hochkultiviertes Spiel und eine spürbare Freude an ihrer Musik…Dennoch Hut ab vor der Virtuosität und Einfühlsamkeit Kirstin Niederstraßers, die gemeinsam mit Violina Petrychenko ein ausgereifte Interpretation hinlegte…Kirstin Niederstraßer verfügt über eine makellose Spieltechnik und im wahrsten Sinne den langen Atem. Violina Petrychenko war in diesem Werk gestalterisch enorm gefordert und sie zeigte ihre Qualitäten in makellosem Spiel, großer dynamischer Breite und konzertantem Anspruch“

„Gilfhorner Rundschau“

“ Melancholisch oder unterhaltsam-spritzig. Duo Kiol musizierte brilliant….Beim musikalischen Frühschoppen des Kulturvereins Papenteich präsentierten Kirstin Niederstraßer (Baritonsaxofon) und Violina Petrychenko (Klavier) in gefühlvollem und hochklassigem Zusammenspiel eigenwillige Bearbeitungen bekannter Werke auf die Bühne…Bei der musikalischen Reise durchs 19. Jahrhundert überzeugten die ausgezeichneten Künstlerinnen mit makellosem Spiel und spürbarer Freude an der Musik.“

„Reinische Post“ Duo Kiol bietet Hörvergnügen in Geldern

„Beide Solistinnen sind in der Lage so unglaublich weiche und zarte Töne anzuschlagen beziehungsweise anzusetzen, dass man kaum zu atmen wagt…Beide beherrschen auch souverän die diffizile, meist gegenläufig synkopische Rhythmik…und weil beide die anspruchsvolle dargebotene Literatur rational klar durchschauen und alle Spieltechniken ihres jeweiligen Instruments in allen Lagen im Höchstmaß beherrschen, können sie auch verständlich, nachvollziehbar, musizieren…“ Elisabeth George

RP-ONLINE, Duisburg

„…Der Hinhörer vor der Pause waren Kirstin Niederstrasser (Saxophon) und Violina Petrychenko (Klavier) mit zwei Sätzen aus der Sonate (1984) von William Albright (1944-1998). Das war überaus klangsensibel. Die beiden Musikerinnen überspielten die schwächeren Stellen der Komposition und schufen stattdessen eine zauberhafte Atmosphäre…“. Ingo Hoddlick