Kammermusik. Presse

30aKölnische Rundschau:
„Vollendete Harmonie der Individuen
Die Zusammensetzung des Duos Kiol mit Violina Petrychenko am Klavier und mit Kirstin Niederstraßer am Baritonsaxofon ist allein schon ungewöhnlich. Zu einem Hochgenuss wurde „Meisterwerke der Romantik in einer neuen Klangwelt“ jedoch erst durch das vollendete Zusammenspiel, das die beiden beherrschen. Zwei sehr unterschiedliche Instrumentencharaktere fanden zu einer äußerst spannenden und individuellen Einheit zusammen.“ 

FRANKFURTER BÜRGERSTIFTUNG
im Holzhausenschlösschen
14.05.2019. FNP.
Entdeckungsreise in den Osten
Das Trio Sérénade machte in der Klavierplus-Reihe des Frankfurter Holzhausenschlösschens einen ausgezeichneten Eindruck.
VON MARKUS KUHN

Die Trio-Besetzung mit Klavier (Violina Petrychenko), Violine (Ka-teryna Kostiuk) und Klarinette (Vitalii Nekhoroshev) kennt verhältnismäßig wenig geläufige Originalkompositionen. Um so schöner war es, einmal im Holzhausenschlösschen eine derartige Formation mit ihrem Repertoire (Originale und Bearbeitungen) kennenzulemen.Die Pianistin Violina Petrychenko moderierte charmant durch das Programm, das voller angenehmer Überraschungen war. Den Einstieg machte die Suite aus der Bühnenmusik zu Anouilhs „Der Reisende ohne Gepäck“ von Darius Milhaud. In den filigranen, lichten Stücken zeigte sich schon, wie uneitel und aufeinander eingespielt das Trio miteinander harmonierte. Der Geigenton von Kostiuk war äußerst zart, Nekhoroshev ließ seine Klarinette oft geradezu flüstern, und auch Petrychenko bearbeitete den Bösendorfer-Flügel nicht im Fortissimo. Eine gute Entscheidung für einen delikat schönen Klang in der dankbaren und unterstützenden Akustik des Saals.

Herausragend gelang auch das mit kaukasischem Kolorit gefärbte G-Moll-Trio von Aram Khachaturian. Spannend die Verflechtungen von Geige und Klarinette, deren Klang so unterschiedlich ist und doch nach Vereinigung strebt. Die heiter-melancholische Musik des Armeniers zelebrierte das Trio mit tiefer Empfindung in jedem Ton.

Mit der Zusammenstellung der augenzwinkernd schwelgerischen und heiteren „fünf Stücke“ (im Original für Klavier und zwei Violinen) von Schostakowitsch erfolgten die ersten Zugaben an das reich beschenkte Publikum bereits vor der Pause. Der gediegene KaffeehausJazz von Paul Schoenfield sorgte für einen angenehmen Einstieg in den zweiten Konzertteil, in dem sich die Originalkompositionen von Gian Carlo Menotti (Trio) und Nicolas Bacri (A Smiling Suite) ebenfalls als sehr gut genießbar erwiesen. Danke für die Entdeckungsreise.

Duo „Adame“

„Sie liebten sich beide“,
Duo Adamé bezaubert mit „Geliebte Clara“ in Marsberg

Sie war der strahlende Stern am Musikhimmel Europas und hatte zu Lebzeiten Robert Schumann – ihren Mann – im Ruhm überflügelt: Clara Schumann. Zu ihrem 200. Geburtstag präsentierte Irmingard Dusil vom Kulturring Marsberg das Konzert „Geliebte Clara“ des Duos Adamé. Das Publikum erlebte im Bürgerhaus Marsberg am 5. Mai einen zauberhaften Abend.
Die gelungene Werkauswahl, die Spielfreude der Künstler und die charmante Moderation der Pianistin ließ die Zeit der Romantik lebendig werden. Violina Petrychenko (Klavier) und Vitalii Nekhoroshev (Klarinette) begannen im vollbesetzten Saal mit dem zärtlichen Liebeslied Clara Schumanns „Sie liebten sich beide“. Der Titel durchzog als Motto das Konzert. Damals waren Clara Wieck und Robert Schumann frisch verliebt und kämpften gegen den Widerstand von Claras Vater erfolgreich für ihre Liebe. Das junge Paar gehörte mit seinen engen Freunden Felix und Fanny Mendelssohn sowie Johannes Brahms zur Musikavantgarde. Deren Werke fordern den gefühlvollen Ausdruck. Vitalii Nekhorshev spielte auf der A-Klarinette mit der richtig dosierten Frische, die das Gefühl nie in das Sentimentale kippen ließ. Sein Ausmusizieren längerer Phrasen war beeindruckend. Ihm gelang gemeinsam mit Violina Petrychenko kammermusikalische Intensität auf höchstem Niveau. Das ausdruckstarke, transparente Spiel Violina Petrychenkos wurde im Solowerk des Abends unterstrichen. Robert Schumanns Fantasiestück op. 12 „Abend“ erklang betörend poetisch, während „Aufschwung“ mit draufgängerischem Vorwärtsdrang überzeugte.

Zum Höhepunkt wurde die virtuose Sonate op. 120 Nr. 2 von Johannes Brahms. Hier wechselte Vitalii Nekhoroshev auf die B-Klarinette mit ihrem wärmeren Klang. Die Leichtigkeit, mit der die Künstler im Dialog die Heiterkeit der Musik entfalteten, machte Freude und war wie ein Vorgriff auf frühlingshaftere Tage. Als Zugabe setzte das Duo Adamé einen frischen Kontrapunkt mit „Jazz Variations on a Theme of Paganini“ von Mike Garson.

Text und Fotos: Esther Hünnekens

„All das glänzt und funkelt beim Trio Serenade.“

Das Trio Serenade beendete die Saison der Iburger Schlosskonzerte mit prachtvollen Klängen und Werken des 20. Jahrhunderts.

Sie beginnt über aus zart, doch schnell blüht die Melodie prachtvoll auf. Der Komponist ist Jahrgang 1938, doch sein Werk könnte üppiger, schwelgerischer kaum sein… Das Trio Serenade hat für das Konzert in Bad Iburg ausschließlich Werke des 20. Jahrhunderts mitgebracht, und doch ist das Programm vollkommen frei von den harmonischen und dissonanten Untiefen der Avantgarde…Den Reiz gewinnt das Werk (Aram Khachaturians Trio) durch den ausgeprägt orientalischen Tonfall der armenischen Heimat des Komponisten, die Verbindung von sehnsüchtigen Klängen mit spielerischer Virtuosität, durch interessante Klangwirkungen. All das glänzt und funkelt beim Trio Serenade. Die Musiker nutzten die Möglichkeiten (Gian Carlo Menotti), die sich ihnen darbieten. So gestalten Sie eine ausgesprochen expressive Romanze und ein brillantes Finale.

Neue Osnabrücker Zeitung, Jan Kampmeier, 26.06.2017

 

„Märchenhaft“

„Trio Sérénade breitet prachtvollen Klangteppich aus“

„… ließ sich das Publikum im komplett ausverkauften, letzten Konzert in der Saison vom jungen und frischen Trio Sérénde mitreißen. Sein Programm „Märchenhaft“ nahm die Zuhörer auf einem prachtvollen Klangteppich mit auf eine Reise in einen andere Welt und Zeit….

Kateryna Kostiuk (Violine) überzeugte auch hier durch Ihr feinsinniges transparentes Spiel. Vitalii Nekhoroshev (Klarinette) spielte auf langen Atembögen mit schönem, flexiblen Ton sowohl empfindsam lyrisch als auch ungestüm chevalresk. Violina Petrychenko (Klavier) nahm, mit sicherem Gespür für die Nuancen, den Wechsel der Klangcharaktere in der Musik auf und kommunizierte Ideal mit Klarinette und Viola…

Briloner Anzeiger, Brilon totallokal. de, 16.11.2017

Medebach: „Märchenhaft“

 

„Reise ins Märchenland“

„Trio Sérénade begeistert das Publikum auf Gut Glindfeld“

Überraschung des Abends: Aram Khachaturians „Trio für Klarinette, Violine und Klavier“. Mit Orientalismen und tänzerischen Motiven versetzte es das Publikum in die Märchen von 1001 Nacht, brillant, virtuos und packend gespielt. Für den langanhaltenden Applaus bedankte sich das Trio Sérénade mit drei Zugaben.

Sauerland Kurier 25.11.2017

https://www.sauerlandkurier.de/hochsauerlandkreis/medebach/trio-srnade-begeistert-publikum-glindfeld-9392577.html

duo-adameWestfälische Nachrichten.

So romantisch die Umgebung, so romantisch war auch das Programm: Haus Welbergen bot am Sonntag wie immer einen stimmungsvollen Rahmen für einen musikalischen Hochgenuss zum Auftakt der diesjährigen Konzertsaison des Kulturringes der Stadt Ochtrup , dargeboten vom Duo Adamé.Der Name, ein Wortspiel aus dem Vornamen Amadé und dem französischen Âme (Seele), eine Hommage an das klangvolle Zusammenspiel von Klavier (Violina Petrychenko) und Klarinette (Vitalii Nekhoroshev). Ein farbiges Programm hatten die beiden internationalen Preisträger zusammengestellt: oft grübelnde deutsche Romantiker kontrastierend mit kecken französischen Neutönern. Charmant führte die Pianistin durch das Programm.Schön zeichnete das Duo die fließenden Linien im ersten Satz der Drei Romanzen op.94 von Robert Schumann nach, reizvoll der dritte Satz mit seinem verträumten Frage- und Antwortspiel, echt besinnliches Biedermeier.Von ganz anderer Intensität die Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur op.120 Nr.2 von Johannes Brahms . Hier konnte der Klarinettist vor allem die Kunst der zarten, singenden Töne und klanglichen Feinheiten vorführen, melodische Details herausarbeiten, die die Pianistin wundervoll ergänzte. Außerdem boten sich ihr viele Gelegenheiten zu dramatischen dynamischen Steigerungen und überraschenden Stimmungsumschwüngen, in die sich der Partner einlassen konnte. Das Zusammenspiel von Klarinette und Klavier har-monierte bis in die feinsten Nuancen von Klang und Motorik.Im zweiten Teil des Abends brillierte das Duo mit Werken französischer Komponisten. Die Tonsprache von Francis Poulenc ist eine unverwechselbare Mischung aus kecken Rhythmen und poetischen Klangfarben. Diese Balance zwischen ungebundener, oft kesser Spielweise, wechselnden Rhythmen, skurriler Ausgelassenheit und lyrisch Expressivem setzte das Duo mit viel Spielfreude um. von Erhard Hundorf. 17.01.2017

Neue Westfälische. 22.02.2017

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Siegburg, Extra-Blatt:

„Duo Kiol – ungewöhnlich elegante Verbindung
Preisgekrönte Musikerinnen harmonierten in Vollendung. Samtweiche Federn schienen auf einer Brise zu entschweben, als Violina Petrychenko zu Camille Saint-Saëns Sonate op. 168 in G-Dur dem Flügel die ersten Töne entzauberte. Warm und voluminös umfing Kristin Niederstraßer das zarte Gebilde schützend mit dem Baritonsaxophon.“

Zeitung „Die Rheinpfalz“
 „…Selbstverständlich überzeugten sie durch leidenschaftliches, hochkultiviertes Spiel und eine spürbare Freude an ihrer Musik…Dennoch Hut ab vor der Virtuosität und Einfühlsamkeit Kirstin Niederstraßers, die gemeinsam mit Violina Petrychenko ein ausgereifte Interpretation hinlegte…Kirstin Niederstraßer verfügt über eine makellose Spieltechnik und im wahrsten Sinne den langen Atem. Violina Petrychenko war in diesem Werk gestalterisch enorm gefordert und sie zeigte ihre Qualitäten in makellosem Spiel, großer dynamischer Breite und konzertantem Anspruch“

„Gilfhorner Rundschau“

“ Melancholisch oder unterhaltsam-spritzig. Duo Kiol musizierte brilliant….Beim musikalischen Frühschoppen des Kulturvereins Papenteich präsentierten Kirstin Niederstraßer (Baritonsaxofon) und Violina Petrychenko (Klavier) in gefühlvollem und hochklassigem Zusammenspiel eigenwillige Bearbeitungen bekannter Werke auf die Bühne…Bei der musikalischen Reise durchs 19. Jahrhundert überzeugten die ausgezeichneten Künstlerinnen mit makellosem Spiel und spürbarer Freude an der Musik.“

„Reinische Post“ Duo Kiol bietet Hörvergnügen in Geldern

„Beide Solistinnen sind in der Lage so unglaublich weiche und zarte Töne anzuschlagen beziehungsweise anzusetzen, dass man kaum zu atmen wagt…Beide beherrschen auch souverän die diffizile, meist gegenläufig synkopische Rhythmik…und weil beide die anspruchsvolle dargebotene Literatur rational klar durchschauen und alle Spieltechniken ihres jeweiligen Instruments in allen Lagen im Höchstmaß beherrschen, können sie auch verständlich, nachvollziehbar, musizieren…“ Elisabeth George

RP-ONLINE, Duisburg

„…Der Hinhörer vor der Pause waren Kirstin Niederstrasser (Saxophon) und Violina Petrychenko (Klavier) mit zwei Sätzen aus der Sonate (1984) von William Albright (1944-1998). Das war überaus klangsensibel. Die beiden Musikerinnen überspielten die schwächeren Stellen der Komposition und schufen stattdessen eine zauberhafte Atmosphäre…“. Ingo Hoddlick